Der Hipster als Bayer

Genuss Zwei junge Münchner werden durch Zufall Kartoffelverkäufer. Sie nennen ihren Stand nach einem Mönch aus dem 17. Jahrhundert – jetzt ist er der coolste auf dem ganzen Viktualienmarkt.

Cas­par-Plautz-Be­trei­ber Klier, Lin­din­ger »Sehr vie­le ver­schie­de­ne Ge­schmä­cke«

Nur ein ei­ge­nes Zelt auf dem Ok­to­ber­fest wäre noch bes­ser, meint Theo Lin­din­ger. Zu­sam­men mit Do­mi­nik Klier be­treibt er ei­nen Stand auf dem Vik­tua­li­en­markt im Her­zen Mün­chens. Dort, wo es tra­di­tio­nell weiß-blau pocht, wo im Mai der Mai­baum steht und im Som­mer präch­ti­ge Kas­ta­ni­en­bäu­me über dem Bier­gar­ten ihre Äste aus­stre­cken. Vie­le Stän­de sind schon seit Jahr­zehn­ten in Fa­mi­li­en­be­sitz. Wer sich hier als Markt­be­trei­ber nie­der­las­sen möch­te, muss sich erst mal bei der Stadt Mün­chen be­wer­ben. Und die Be­hör­den ent­schei­den auch, an wel­chem Stand wel­ches Ge­mü­se ver­kauft wer­den darf. Seit mehr als 60 Jah­ren hat sich zum Bei­spiel der Ort, an dem es Kar­tof­feln gibt, kaum ge­än­dert. Auch das hat Tra­di­ti­on in Mün­chen.

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