Das seltsame Sachbuch

Senna Gammour: »Liebeskummer ist ein Arschloch«

Es ist wo­mög­lich wun­der­lich, ei­nen Lie­bes­kum­mer­rat­ge­ber zu le­sen, wenn man sich selbst nicht mal mehr vage an die letz­te Herz­bles­sur er­in­nert. Aber ich lese ja auch re­gel­mä­ßig in Molch­hal­ter-Fo­ren, ohne ei­nen Molch zu be­sit­zen, also war­um nicht. Sen­na Gam­mour, die »Lie­bes­kum­mer ist ein Arsch­loch« zu­sam­men mit der Jour­na­lis­tin As­trid Her­bold ge­schrie­ben hat, ge­wann 2006 bei ei­ner Cas­ting­show ei­nen Platz in der Girl­group Mon­ro­se, und eine der ewi­gen Fra­gen des Pop­schran­zen­we­sens bleibt für mich, ob sie ih­ren Peak schon wäh­rend der sei­ner­zei­ti­gen Drill­ma­lai­sen er­reich­te, als sie Vor­tän­zer D! ei­nen lang­ver­dien­ten Ein­lauf ver­pass­te – oder doch erst 2009, als sie in ei­ner Tanz­sen­dung mit Gott­hilf Fi­scher die Schnor­chelt­wist-Sze­ne aus »Pulp Fic­tion« nach­spiel­te.

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