Sag Ja zu Taylor Swift

Memoiren Elton John legt seine Autobiografie vor: Er erzählt von zu viel Koks und zu vielen Pornos – und leitet daraus ein paar sehr spezielle Weisheiten ab.

1989

Elton John ist heu­te ein Mann von 72 Jah­ren, der eine Büh­ne in ge­mes­se­nem Tem­po be­tritt. An die­sem No­vem­be­r­a­bend im Lon­do­ner Ham­mers­mith Apol­lo trägt er ei­nen en­gen An­zug in hel­lem Rosa, blaue Mo­kas­sins und mehr Schmuck als an­de­re Män­ner sei­nes Al­ters. Die Glä­ser sei­ner Bril­le sind leicht ge­tönt, die Pe­rü­cke sitzt. Es steht kein Pia­no auf der Büh­ne, denn es geht um sein Buch. Es heißt »Ich«, ein kür­ze­rer Ti­tel sei ihm nicht ein­ge­fal­len, sagt John, und dass er es für sei­ne bei­den Söh­ne ge­schrie­ben habe, da­mit sie wis­sen, wie es al­les so war mit sei­nem Le­ben, den Tour­ne­en, den Ab­stür­zen. Le­sen, ent­kräf­tet er et­wai­ge Ein­wän­de, dür­fen sie es aber noch nicht, erst so mit 15 oder 16 Jah­ren viel­leicht. Man kann den be­sorg­ten Va­ter ver­ste­hen, die­ses Le­ben ist ex­trem, und das Buch ist es folg­lich auch.

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