»Heul nicht rum«

Leichtathletik  Mary Cain galt als eines der größten Lauftalente der USA. Ihr Trainer habe sie körperlich und mental ruiniert, sagt sie heute, verantwortlich sei auch ein kaputtes Sportsystem.

Läuferin Cain im Februar 2014 »Er forderte, dass ich immer dünner werde« CORBIS SPORT / GETTY IMAGES

Cain, 23, ge­bo­ren in New York, woll­te die schnells­te Mit­tel­stre­cken­läu­fe­rin der Welt wer­den. Mit 17 nahm sie als jüngs­te US-Ame­ri­ka­ne­rin an ei­ner WM teil, wur­de spä­ter Ju­nio­ren­welt­meis­te­rin über 3000 Me­ter. Cain ver­trau­te sich dem pro­mi­nen­ten Leicht­ath­le­tik­coach Al­ber­to Sa­la­zar an, ge­hör­te ab 2013 zu des­sen Nike Ore­gon Pro­ject in Bea­ver­ton bei Port­land.
An­fang No­vem­ber er­zähl­te Cain der »New York Times«, wie sich Sa­la­zar ab­fäl­lig über ihr Ge­wicht ge­äu­ßert und sie vor Trai­nings­kol­le­gen bloß­ge­stellt habe. Ehe­ma­li­ge Ath­le­ten Sa­la­zars be­stä­tig­ten Cains Er­fah­run­gen. We­ni­ge Wo­chen zu­vor hat­te Nike sei­ne Läu­fer­fa­brik ge­schlos­sen, weil Sa­la­zar we­gen Ver­stö­ßen ge­gen An­ti­Do­ping-Re­geln für vier Jah­re ge­sperrt wor­den war.

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