Prä­si­dent Mnan­gag­wa: Setzt die au­to­ri­tä­ren Prak­ti­ken sei­nes Vor­gän­gers ein­fach fort

Herrschen und stehlen

Simbabwe  Nach dem Sturz von Diktator Mugabe hofften die Menschen auf Wandel. Zwei Jahre später geht es dem Land schlechter denn je.

W er in die­sen Ta­gen durch Sim­bab­we reist, er­lebt ei­nen Staat im Zer­fall. Ei­gent­lich ist das Land reich an Bo­den­schät­zen und frucht­ba­rem Land, es ge­hör­te einst zu den Korn­kam­mern Afri­kas. Doch es wur­de mehr­fach ge­plün­dert – zu­nächst von bri­ti­schen Ko­lo­ni­al­her­ren, seit der Un­ab­hän­gig­keit 1980 von Ro­bert Mu­ga­be und sei­ner kor­rup­ten Re­gie­rung. Als der Dik­ta­tor Ende 2017 nach fast 40 Jah­ren an der Macht ge­stürzt wur­de, herrsch­te für kur­ze Zeit Hoff­nung. Un­ter dem neu­en Prä­si­den­ten Em­mer­son Mnan­gag­wa, so glaub­ten vie­le, wür­de sich Sim­bab­we end­lich er­ho­len. In­zwi­schen je­doch sind die Zu­stän­de schlim­mer als un­ter Mu­ga­be.

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