Story ohne Held

Kampagnen  Wenn die USA Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen verhängen, berufen sie sich auf den Fall eines in Russland angeblich ermordeten Gefangenen. Sie stützen sich dabei auf die Berichte des Investors Bill Browder. Ist der Westen einem Blender aufgesessen?

Ak­ti­vist Brow­der in Lon­don: Er be­zeich­net sich selbst als »Pu­tins Staats­feind Num­mer eins«

Im Nord­os­ten von Mos­kau steht ein Grab­stein aus schwar­zem Stein. Dar­auf ist ein Foto im Gold­rah­men zu se­hen; es zeigt ei­nen Mann mit ei­nem freund­li­chen, et­was un­si­che­ren Blick. Hier ruht Ser­gej Leo­ni­do­witsch Ma­gnitski, ge­bo­ren 1972 in Odes­sa, ge­stor­ben im No­vem­ber 2009 in Mos­kau. Er ging elen­dig zu­grun­de in der Zel­le ei­nes Mos­kau­er Un­ter­su­chungs­ge­fäng­nis­ses, un­ter Um­stän­den, die bis heu­te – zehn Jah­re da­nach – nicht rest­los ge­klärt sind.

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