Die guten Ver­lierer

Serienkritik  Was, wenn die Sowjets zuerst auf dem Mond gelandet wären? »For All Mankind« erzählt die Geschichte der Weltraumfahrt neu.

Es ist ein klei­ner Schock für Ame­ri­ka und ein gro­ßer Tri­umph für die So­wjet­uni­on, als der Kos­mo­naut Ale­xej Leo­now am 26. Juni 1969 als ers­ter Mensch den Mond be­tritt. Vor ei­ner hal­ben Mil­li­ar­de Fern­seh­zu­schau­er welt­weit ver­kün­det er, für »den mar­xis­tisch-le­ni­nis­ti­schen Way of Life« ins All ge­flo­gen zu sein. Die west­li­chen Fern­seh­re­por­ter re­agie­ren frus­triert: »Nichts wird mehr so sein wie frü­her.« Als ein paar Wo­chen spä­ter mit der »Apol­lo 11«-Mis­si­on auch der US-ame­ri­ka­ni­sche As­tro­naut Neil Arm­strong auf dem Mond lan­det, mag sein obers­ter Dienst­herr Ri­chard Ni­xon ihm nicht gra­tu­lie­ren. »Der Prä­si­dent ruft nicht den Sil­ber­me­dail­len­ge­win­ner an«, ver­kün­det ei­ner sei­ner Be­ra­ter.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2019.