»Nachts wühlten wir unter den Knochen«

Geschichte  Vor gut 200 Jahren baute der Anthropologe Johann Friedrich Blumenbach die damals bedeutendste Sammlung menschlicher Schädel auf. Nur wie kam er an seine Fundstücke?

Na­tur­for­scher Blu­men­bach (zeit­ge­nös­si­sche Il­lus­tra­ti­on, 1823): Ob­sku­re An­sich­ten

Gäs­ten in sei­nem Göt­tin­ger Wohn­haus zeig­te er gern sei­ne Samm­lung exo­ti­scher Kost­bar­kei­ten, zu­sam­men­ge­tra­gen aus al­len Win­keln der Erde. Dar­un­ter be­fan­den sich Fos­si­li­en, Tei­le von Me­teo­ri­ten, Mam­mut­zäh­ne oder die Ras­sel­sta­cheln ei­nes Süd­afri­ka­ni­schen Sta­chel­schweins. Prunk­stü­cke der Kol­lek­ti­on je­doch wa­ren mensch­li­che Schä­del von al­len Kon­ti­nen­ten, die der 1752 ge­bo­re­ne For­scher in ex­tra ge­zim­mer­ten Schrän­ken hor­te­te.

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