Braune Köpfe

Zeitgeschichte  Die »Frankfurter Allgemeine« feiert ihren 70. Geburtstag. Die ehemaligen Nazis in der Redaktion der Gründerjahre sind dabei kein Thema.

»FAZ«-Jour­na­list Eh­lert um 1960 Na­zi­pro­pa­gan­da in Spa­ni­en

Die »Frank­fur­ter All­ge­mei­ne« (»FAZ«) legt Wert auf ge­die­ge­ne Spra­che und klu­ge Ana­ly­sen. Jour­na­lis­ti­sche Ent­hül­lun­gen zäh­len nicht zum Mar­ken­kern. Und so ver­mel­de­te der Süd­ame­ri­ka-kor­re­spon­dent Fritz Otto Eh­lert in der Aus­ga­be vom 30. Mai 1960 be­son­ders stolz ei­nen klei­nen Sco­op: Nach »schwie­ri­gen Nach­for­schun­gen« sei es ihm ge­lun­gen, Klaus Eich­mann zu spre­chen, Sohn des Ho­lo­caust-Or­ga­ni­sa­tors Adolf Eich­mann. An die »FAZ«-Zen­tra­le in Frank­furt schrieb er, er sei der »ers­te und ein­zi­ge Jour­na­list«, der Zu­gang zur Fa­mi­lie Eich­mann ge­fun­den habe.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2019.