Haus­mit­tei­lung

Nes­hi­tov, Mil­ne in St An­d­rews

Mit die­ser Aus­ga­be star­ten im SPIEGEL zwei neue Ru­bri­ken. Das »Fa­mi­li­en­al­bum« stellt jede Wo­che ein pri­va­tes Foto vor, das eine be­son­de­re Ge­schich­te er­zählt. »Mein Fall« er­in­nert an Kri­mi­nal­fäl­le, die so spek­ta­ku­lär oder ein­zig­ar­tig wa­ren, dass die be­tei­lig­ten Po­li­zei­be­am­ten, Rich­ter oder Rechts­me­di­zi­ner sie bis heu­te nicht ver­ges­sen ha­ben. Sie ste­hen im Res­sort Ge­sell­schaft, das nun Re­por­ter heißt. In die­ser Wo­che er­zählt Ti­mo­fey Nes­hi­tov auf die­sen Sei­ten die Ge­schich­te ei­ner Frau, die Par­kin­son rie­chen kann. Was dies mit ih­rer Ehe ge­macht hat und was es für die Par­kin­son-For­schung be­deu­tet, er­fuhr Nes­hi­tov, als er Joy Mil­ne in Schott­land be­such­te. »Sie hat eine Gabe, mit der sie lan­ge nichts an­zu­fan­gen wuss­te«, sagt der Re­dak­teur. »Bis ihr Mann sei­ne Dia­gno­se be­kam.« zum Ar­ti­kel

Die Deut­schen sind ein Volk von Spa­rern. Sie hor­ten enor­me Sum­men auf Spar­bü­chern und Fest­geld­kon­ten. Sie sor­gen mit Le­bens­ver­si­che­run­gen fürs Al­ter vor. Doch seit ei­nem Jahr­zehnt wirft das Er­spar­te kaum noch Geld ab. Der Zorn dar­über rich­tet sich vor al­lem ge­gen die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank. Aber die Ur­sa­chen für die Nied­rig­zin­sen lie­gen tie­fer und sind glo­bal. Ein Team von SPIEGEL-Re­dak­teu­ren hat des­halb mit Un­ter­neh­mern, Ban­kern, Hedge­fonds­ma­na­gern und Fa­mi­li­en dar­über ge­spro­chen, wie sie mit der ver­rück­ten neu­en Fi­nanz­welt um­ge­hen. Mar­tin Hes­se traf in Mai­land ei­nen Groß­in­ves­tor; Tim Bartz hör­te sich in der Ban­ken­sze­ne in Frank­furt um; Tho­mas Schulz sprach den ehe­ma­li­gen US-Fi­nanz­mi­nis­ter und Oba­ma-Be­ra­ter Lar­ry Sum­mers, der von den Deut­schen eine Ab­kehr vom Spa­ren for­dert. »Die Hoff­nung vie­ler Deut­scher, dass die Zin­sen bald wie­der stei­gen, ist naiv«, sagt Schulz. zum Ar­ti­kel

Dah­l­kamp

Ende Au­gust flog Re­por­ter Jür­gen Dah­l­kamp nach Lis­sa­bon, um sich in der eu­ro­päi­schen Anti-Dro­gen-Be­hör­de die Zah­len zur neu­en Ko­ka­in­schwem­me in Eu­ro­pa ge­ben zu las­sen. Was die Sta­tis­ti­ken auf der Stra­ße be­deu­ten, soll­te Dah­l­kamp aber erst ein paar Tage spä­ter se­hen. Wie­der war er in Lis­sa­bon, dies­mal mit frü­he­ren Schul­freun­den im Sze­ne­vier­tel Bair­ro Alto. Übe­r­all rie­fen ih­nen Dea­ler fröh­lich »Co­cai­ne« zu, als gin­ge es um Pop­corn. Die Koks­ver­sor­gung in Lis­sa­bon ist die Fol­ge ei­ner Wel­le, die ih­ren Ur­sprung in Süd­ame­ri­ka hat und so viel Ko­ka­in wie nie nach Eu­ro­pa schwemmt, bis in die deut­sche Pro­vinz. War­um das Ge­schäft boomt und wozu das hier­zu­lan­de führt, hat ein SPIEGEL-Team zu­sam­men mit dem eu­ro­päi­schen Jour­na­lis­ten­netz­werk EIC re­cher­chiert. zum Ar­ti­kel

»Ja, mach nur ei­nen Plan, sei nur ein gro­ßes Licht! Und mach dann noch 'nen zwei­ten Plan, gehn tun sie bei­de nicht«, tex­te­te Ber­tolt Brecht in der »Drei­gro­schen­oper«. Muss das so sein? Wie de­fi­niert man rea­lis­ti­sche Zie­le und schafft, was man sich vor­ge­nom­men hat? Die neue Aus­ga­be von SPIEGEL Wis­sen »Ich schaf­fe das! So er­rei­chen Sie Ihre Zie­le« gibt Ant­wor­ten. In »Dein Spiegel« wie­der­um, dem Nach­rich­ten-Ma­ga­zin für Kin­der, kön­nen Kin­der (und El­tern) im gro­ßen Na­tur­quiz ler­nen, war­um sich Hams­ter nicht ver­schlu­cken, wenn sie sich den Mund voll­schau­feln, und wel­che Wol­ken­ar­ten es gibt. Bei­de Hef­te er­schei­nen am Diens­tag.