Motorschaden

Mobilität  Getrieben von kalifornischen Erfindern und chinesischen Aufsteigern, sucht die deutsche Autoindustrie ihren Platz in der neuen Welt der Robotaxis und Elektromobile. Ein Jahrhundert lang setzte sie die Standards, nun laufen BMW, Daimler, Audi und VW gefährlich weit hinterher.

Käfer-Produktion in Wolfsburg 1957 Der »Kugelporsche« war bis 2002 das meistverkaufte Auto der Welt. INTERFOTO

Im VW-Werk von Zwi­ckau, zehn Ki­lo­me­ter nörd­lich der Stadt, wo die Ort­schaf­ten Schlun­zig, Mo­sel und Wulm hei­ßen, wird in ei­ner Wo­che, am 4. No­vem­ber, Ge­schich­te ge­schrie­ben. Wer die mit blau­en Roll­to­ren ver­schlos­se­ne Hal­le in jüngs­ter Zeit be­su­chen durf­te, be­trat eine ge­hei­me Welt, ein ver­steck­tes In­dus­triela­bor, zu dem nur we­ni­ge VW-Mit­ar­bei­ter Zu­gang hat­ten. Oran­ge­far­be­ne Ro­bo­ter spul­ten im »Ghost Run«, im Test­be­trieb, ihre hoch­kom­ple­xen Pro­gram­me ab, und ge­mein­sam fer­tig­ten Men­schen und Ma­schi­nen je­den Tag acht Elek­tro­au­tos na­mens ID.3, zur Pro­be. Nun be­ginnt, am 4. No­vem­ber, die Se­ri­en­pro­duk­ti­on. Und es ist, je nach Per­spek­ti­ve, der Be­ginn oder das Ende ei­ner Epo­che.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2019.