Die Dinge des Lebens

von Claudia Voigt

Bi­ki­ni und Ku­chen Es gibt kei­ne Par­tys, kei­nen Sekt und kein Feu­er­werk. Doch das Ge­fühl, »ein neu­es Jahr be­ginnt«, ist am An­fang des Herbs­tes min­des­tens so aus­ge­prägt wie am 1. Ja­nu­ar. Der Jah­res­wech­sel mit­ten im Jahr wird näm­lich von wirk­li­chen Wech­seln be­glei­tet. Wäh­rend die Tage um Sil­ves­ter meist durch­ge­hend grau sind, auf­ge­hellt nur von der üb­rig ge­blie­be­nen Weih­nachts­be­leuch­tung, wer­den nun die al­ler­letz­ten Spät­som­mer­ta­ge von ei­ner spür­bar frü­her ein­set­zen­den Däm­me­rung ab­ge­löst. Die Bäu­me fär­ben sich bunt, bald wer­den sie kahl. Der All­tag hat wie­der Rhyth­mus und Struk­tur. Um kurz vor acht am Mor­gen sind die Schul­kin­der un­ter­wegs, im Büro sind nun auch jene Kol­le­gen aus dem Ur­laub zu­rück, die in der Nach­sai­son un­ter­wegs wa­ren. Die luf­ti­gen Klei­der hän­gen im Schrank wie­der in zwei­ter Rei­he, die Woll­pull­over lie­gen vorn. Mit dem Rest­schwung des Som­mers wer­den gute Vor­sät­ze ge­fasst: po­si­tiv blei­ben, sich nicht ver­rückt ma­chen las­sen, das Som­mer­ge­fühl in den Herbst ret­ten.

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