Das schlechte Gewissen der klugen Leute

Zeitgeist  In Lech trafen sich vergangene Woche Philosophen, um über »Eliten und Demokratie« zu diskutieren. Die Gesellschaft driftet auseinander, das war Konsens. Doch unter die Vorträge mischte sich Unbehagen: was, wenn man selbst Teil des Problems ist?
Von Dirk Kurbjuweit

Ta­gungs­be­su­cher im ös­ter­rei­chi­schen Lech: »Die Macht des Zu­falls an­er­ken­nen«

Wie sehr sich man­che Eli­ten schä­men, Eli­ten zu sein, deu­te­te sich gleich zu Be­ginn des dies­jäh­ri­gen »Phi­lo­so­phi­cums« in Lech am Arl­berg an. Vier In­tel­lek­tu­el­le dis­ku­tier­ten auf dem Po­di­um über Spal­tun­gen in der Ge­sell­schaft, und da sie zwar über »Am­bi­va­lenz­stress« rä­so­nier­ten und Ni­k­las Luh­mann zi­tier­ten, aber auf kei­nen Fall als ab­ge­ho­ben gel­ten woll­ten, be­ton­te je­der zwi­schen­durch sei­ne ein­fa­che Her­kunft.

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