Zwischen den Totentürmen

Archäologie  Vor 500 Jahren zerstörte der Spanier Hernán Cortés mit einem kleinen Trupp von Glücksrittern das Reich der Azteken – mit enormen weltgeschichtlichen Folgen. Wie konnte ihm das gelingen? Neuen Ausgrabungen zufolge war die rätselhafte Hochkultur nicht nur erstaunlich fortschrittlich, sondern auch grausam und äußerst wehrhaft.

Toten­köp­fe wür­de es zu se­hen ge­ben, das stand für Eddy Van Bel­le von An­fang an fest. In ei­ner Gas­se gleich hin­ter der Ka­the­dra­le von Me­xi­ko-Stadt woll­te der bel­gi­sche Back- und Süß­wa­ren­händ­ler ein Scho­ko­la­den­mu­se­um ein­rich­ten. Er kann­te die Ob­ses­si­on, mit der sich ganz Me­xi­ko all­jähr­lich auf die Fei­er­lich­kei­ten zum Tag der To­ten vor­be­rei­tet. An­läss­lich die­ses Fes­tes woll­te er das Pu­bli­kum mit bunt de­ko­rier­ten Schä­deln aus Scho­ko­la­de lo­cken.

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