Ro­man­hel­din Ruge um 1930: Rück­kehr ins sta­li­nis­ti­sche Im­pe­ri­um

Nächte der Angst

Literatur  Die Geschichte seiner kommunistischen Familie ist das Lebensprojekt des Schriftstellers Eugen Ruge. In »Metropol« erzählt er von seiner Großmutter, einer Agentin, die während des Großen Terrors in Moskau lebte – und nie den Glauben an ihre Ideale verlor.

Ob er auch ein Bild der Groß­mut­ter habe, wird Eu­gen Ruge von sei­nem Gast ge­fragt, in sei­nem neu­en Buch sei kei­nes zu fin­den. »Doch, doch, das habe ich«, sagt der Au­tor, und er muss nicht lan­ge su­chen, da, un­ter ei­nem Sta­pel al­ter Do­ku­men­te, liegt es, ein gro­ßer Ab­zug in Se­pia­far­ben aus der Zeit um 1930.

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