Die Mehrheits­ma­schine

Polen  Die rechte Regierungspartei PiS steuert auf den nächsten Wahlsieg zu. Sie ködert neue Wähler mit Geldversprechen – und ist der Opposition strategisch überlegen.

Tech­no­lo­gie­mi­nis­te­rin Emi­le­wicz: »Ich glau­be an sei­nen po­li­ti­schen In­stinkt«

Die Frau, die Po­lens Na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve für Li­be­ra­le wähl­bar ma­chen soll, robbt auf Knien in ei­nem Klas­sen­raum her­um. In der Grund­schu­le 58 von Poz­nań steu­ert Jad­wi­ga Emi­le­wicz, Tech­no­lo­gie­mi­nis­te­rin in der Re­gie­rung, ei­nen Ro­bo­ter von ei­nem Ta­blet aus. Sie spricht aber kaum zu den Kin­dern, son­dern be­nutzt Be­grif­fe wie »Her­aus­for­de­run­gen der Zu­kunft«, »Di­gi­ta­li­sie­rung und In­ter­ne­t­abde­ckung«. Die sind wohl an die Jour­na­lis­ten im Raum ge­rich­tet, die Bot­schaft lau­tet: Die Re­gie­rungs­par­tei »Recht und Ge­rech­tig­keit« (PiS) führt das Land in die Zu­kunft.

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