Hoff­nung für den Welt­handel

Analyse  Den Streit um Subventionen für Airbus haben die Europäer zwar verloren, doch in Wahrheit könnten sie und die gesamte Weltwirtschaft vom Urteil der WTO profitieren.

von Christian Reiermann

Der jüngs­te Schieds­spruch der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on WTO ist pein­lich für die EU, ei­ner­seits: Ihre Sub­ven­tio­nen für Air­bus wi­der­spre­chen den Re­geln für frei­en Han­del, die USA dür­fen sich des­halb mit Straf­zöl­len auf eu­ro­päi­sche Wa­ren weh­ren. An­de­rer­seits ver­birgt sich in der Ent­schei­dung ein Hoff­nungs­zei­chen. Und das nicht nur, weil die Eu­ro­pä­er in ein paar Mo­na­ten eine ähn­li­che Ent­schei­dung zu staat­li­chen Hil­fen für den Kon­kur­ren­ten Boe­ing er­war­ten dür­fen, die ih­nen ih­rer­seits er­lau­ben wird, mit Stra­f­abga­ben auf US-Pro­duk­te zu­rück­zu­schla­gen.

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