Am Goldrand

Bürokratie Kampfhubschrauber, die nicht fliegen, U-Boote, die nicht tauchen: Das Rüstungsamt in Koblenz gilt als Epizentrum des Versagens. Ein Hausbesuch.
Von Matthias Gebauer und Christoph Hickmann

Amts­mit­ar­bei­ter der Ab­tei­lung L

Es ist kurz nach der Mit­tags­pau­se, in der Kan­ti­ne stan­den Wes­ter­wäl­der Kar­tof­fel­sup­pe und Wir­singrou­la­de zur Aus­wahl, als Oberst Mi­cha­el Nold, Re­fe­rats­lei­ter ZA3.2, Raum 132, ei­nen klei­nen Aus­bruch hat. Nold, 58 Jah­re alt, ist ge­lern­ter Ra­ke­ten­ar­til­le­rist, über sei­nem Schreib­tisch hängt die hei­li­ge Bar­ba­ra, die Schutz­pa­tro­nin der Ar­til­le­rie. Hier, im Ko­blen­zer Rüs­tungs­amt, ist er so et­was wie der mi­li­tä­ri­sche Per­so­nal­chef, also auch da­für zu­stän­dig, dass of­fe­ne Dienst­pos­ten be­setzt wer­den, so schnell wie mög­lich. Da fängt das Pro­blem an.

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