Verbrannte Erde

Klimawandel  Die Erwärmung des Planeten ist kein abstraktes Phänomen mehr, die Folgen sind längst spürbar: Hitzewellen, Fluten, Dürreperioden. Viele Städte und Metropolen steuern jetzt um – allein schon, um das Überleben ihrer Einwohner zu sichern.

UM ETWA EIN GRAD hat sich die Erde seit der In­dus­trie­ali­sie­rung er­wärmt. Auf die­ser Wei­de­flä­che in Aus­tra­li­en zeigt sich der Kli­ma­wan­del be­reits.

Omar Sal­eh steht auf ei­nem Hü­gel am Ufer des Gro­ßen Zab, ei­nes Zu­flus­ses des Ti­gris, und blickt auf die Welt, wie sie in Zu­kunft sein könn­te. Da vorn, er zeigt in Rich­tung Sü­den, fließt der Ti­gris, da­hin­ter der Eu­phrat, die bei­den mäch­ti­gen Zwil­lings­strö­me des Na­hen Os­tens. Ein­ge­klemmt zwi­schen den Flüs­sen liegt Me­so­po­ta­mi­en, je­nes sa­gen­um­wo­be­ne Ge­biet, des­sen frucht­ba­res Land einst so viel Reich­tum spen­de­te, dass es eine der ers­ten mensch­li­chen Zi­vi­li­sa­tio­nen her­vor­brach­te, mit Ge­trei­de­spei­chern, Schrift­spra­che, Städ­ten – die Hän­gen­den Gär­ten der Se­mi­ra­mis sol­len hier ge­blüht ha­ben. Im Zwei­strom­land herrsch­te Über­fluss.

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