Ein Titel für Super-Mario

Affären  Mehreren Deutschen ist es gelungen, Diplomatenpässe afrikanischer Länder zu ergattern. Unter ihnen sind Hochstapler und Pleitiers – und der Ex-Tennisstar Boris Becker. Nun ermitteln Staatsanwälte gegen das Netzwerk der Ausweisbeschaffer.

Ver­däch­ti­ger Welk (l.) in Brüs­sel(*) Un­ter Ele­fant und Af­fen­brot­baum

Die Be­ru­fung ins di­plo­ma­ti­sche Korps der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Re­pu­blik er­eil­te Bo­ris Be­cker zu ei­nem güns­ti­gen Zeit­punkt. Mit­ten in den Wir­ren ei­nes In­sol­venz­ver­fah­rens, mit dem sich der ver­schul­de­te Ten­nis­star in Lon­don her­um­schla­gen muss­te, wur­de er über­ra­schend zum At­taché für Sport, Kul­tur und hu­ma­ni­tä­re An­ge­le­gen­hei­ten er­nannt. »Di­plo­ma­ti­sche Eh­ren für mich!«, ver­kün­de­te Be­cker am 27. April 2018 über den Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2019.