Kom­po­nen­ten ei­nes VW Polo: Bis zu 80 Pro­zent al­ler Tei­le stam­men von Zu­lie­fe­rern

»Unzumut­bares Vorgehen«

Autoindustrie  Mit zu hohen Preisen für Ersatzteile verdienen die Fahrzeugbauer Milliarden – zulasten der Kunden. Jahrelang sollen sie dabei den Wettbewerb ausgehebelt haben, um freie Anbieter zu behindern. Der Europäische Gerichtshof könnte nun die Vorherrschaft brechen.

Eigent­lich könn­te Kars­ten Schüß­ler-Bil­stein ganz zu­frie­den sein. Sei­ne Fir­ma, die Bil­stein Group, ist seit sie­ben Ge­ne­ra­tio­nen im Fa­mi­li­en­be­sitz. Das Un­ter­neh­men aus dem nord­rhein-west­fä­li­schen En­ne­pe­tal fer­tigt Er­satz­tei­le für fast alle eu­ro­päi­schen Au­to­mar­ken: Rund 60 000 Tei­le – vom Ölfil­ter bis zur Licht­ma­schi­ne – kön­nen vom La­ger am Stamm­sitz je­der­zeit in den Groß­han­del und die Werk­stät­ten ge­schickt wer­den. Gut 2000 Mit­ar­bei­ter er­wirt­schaf­ten rund 600 Mil­lio­nen Euro Um­satz pro Jahr.

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