»Das ist absurd«

Der Augenzeuge In einem Innenhof in Berlin-Kreuzberg steht ein Turm aus bunten Brettern. Er sieht aus wie ein Klettergerüst, ist aber für Kinder tabu. Anwohner David Schleiermacher, 53, ärgert sich darüber.

• »Eine ame­ri­ka­ni­sche Künst­le­rin hat An­fang der Nul­ler­jah­re die Paul-Lincke-Höfe ge­stal­tet. Vor­her wa­ren das hier Ge­wer­be­hö­fe, die wur­den dann zu Wohn­häu­sern um­ge­baut. Die Künst­le­rin, Mar­tha Schwartz, hat die Höfe nach Grimms Mär­chen ge­stal­tet. Wir sind erst 2005 hier­her­ge­zo­gen, da gab es die Mär­chen­hö­fe schon. Und in ei­nem steht eben der bun­te Turm aus ro­ten, blau­en und gel­ben Bret­tern. Die wa­ren ei­gent­lich im­mer schon morsch. Frü­her dach­te ich, das wäre der Grund, war­um dort ein Ver­bots­schild ist. Aber jetzt wur­de das Kunst­werk für viel Geld er­neu­ert. Und schon wie­der steht ein Schild da­vor: ›Spie­len und Klet­tern ver­bo­ten‹. Das ist doch ab­surd!

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