Sport­le­rin Osa­ka am 26. April in Stutt­gart: »Sie wird als Ja­pa­ne­rin ge­fei­ert, wenn sie für Ja­pan Tur­nie­re ge­winnt – aber nur so lan­ge«

Gegen alles Fremde

Tennis  Naomi Osaka soll das neue, weltoffene Gesicht Japans zeigen. Dabei musste die dunkelhäutige Grand-Slam-Siegerin schon erfahren, wie rassistisch ihr Heimatland sein kann.

Die Bas­ti­on der bes­ten Ten­nis­spie­le­rin Ja­pans ist ein Ort am äu­ßers­ten Rand des Lan­des. Rund an­dert­halb Flug­stun­den nörd­lich von To­kio liegt am Ost­zip­fel der In­sel Hok­kai­do die 26 000-Ein­woh­ner-Stadt Ne­mu­ro. Ein ver­schla­fe­nes Nest, das Frem­de bis­her nur mit der Mög­lich­keit zur Be­ob­ach­tung sel­te­ner Vö­gel an­lock­te. Der Aus­län­der­an­teil von 1,35 Pro­zent liegt hier noch un­ter dem ja­pa­ni­schen Durch­schnitt.

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