Reisen zum Schlachter

Tierschutz  Zehntausende Rinder werden jährlich in weit entfernte Länder transportiert. Etliche Veterinäre halten das für Quälerei – und haben die Exporte gestoppt.

Milch­bau­er Sie­mann: »Vie­le er­he­ben den mo­ra­li­schen Zei­ge­fin­ger«

In den Stäl­len von Jörn Sie­mann ste­hen 170 schwarz-weiß ge­fleck­te Rin­der, viel mehr pas­sen nicht auf sei­nen Hof im schles­wig-hol­stei­ni­schen Land­kreis Se­ge­berg. Wird sein Be­stand zu groß, muss er ver­kau­fen, wie zu­letzt im Früh­jahr: Für fünf träch­ti­ge Tie­re fand er ei­nen Ab­neh­mer in Russ­land, der »ei­nen or­dent­li­chen Preis« ge­zahlt habe, 1075 Euro für je­des Rind der Ras­se Hol­stein-Frie­si­an. Sie­mann hat über­zäh­li­ge Kühe auch schon in die Tür­kei oder nach Ägyp­ten trans­por­tie­ren las­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 37/2019.