Die Geister­stadt

Venezuela  Maracaibo war einst die reichste Ölmetropole des Landes. Heute kämpfen ihre Bewohner ums Überleben, Tausende schon sind geflohen. Die Stadt erlebt einen Zusammenbruch, wie er dem ganzen Land bevorsteht.
Von Katrin Kuntz und Adriana Fernández (Fotos)

Groß­stadt Ma­ra­cai­bo bei Strom­aus­fal: »Fi­na­ler Zu­sam­men­bruch un­ter Staats­prä­si­dent Ma­du­ro«

Der Tag, an dem die Be­woh­ner Ma­ra­cai­bos in der Not ihre ei­ge­ne Stadt ver­wüs­te­ten, hat­te den Um­stän­den ent­spre­chend nor­mal be­gon­nen. Es war der 10. März 2019. Seit drei Ta­gen schon war fast im gan­zen Land der Strom aus­ge­fal­len. Fer­nel Ri­car­do, ein Be­woh­ner von Ma­ra­cai­bo, der zweit­größ­ten Me­tro­po­le Ve­ne­zue­las, er­in­nert sich, wie sei­ne Stadt an je­nem Tag noch ein Stück nä­her an den Ab­grund rück­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 35/2019.