Nicht im Blick

Verkehr  Eine Familie aus Detmold macht eine Fahrradtour. Auf einer Landstraße wird ihr Sohn, 9 Jahre alt, von einem Auto erfasst. Der Junge stirbt. Die Frau am Steuer ist 85 Jahre alt. Warum darf in Deutschland jeder selbst entscheiden, wie lange er Auto fährt?
Von Barbara Hardinghaus

Va­ter Ales­san­dro an der Un­fall­stel­le: Wie vie­le Kin­der in Deutsch­land müs­sen noch über­fah­ren wer­den?

Die An­fra­ge kam per Mail in die Re­dak­ti­on: Mei­ne Man­dan­ten ba­ten mich, mit Ih­nen Kon­takt auf­zu­neh­men. Sie ha­ben das Ge­fühl, et­was tun zu müs­sen. Sie mach­ten bei schö­nem Wet­ter mit ih­ren Söh­nen (9 und 7 Jah­re) eine Rad­tour in Lip­pe. Auf ei­ner Land­stra­ße kam von hin­ten eine 85-jäh­ri­ge Frau mit ih­rem Auto und fuhr in das Fahr­rad des 9-jäh­ri­gen Soh­nes. Trotz Helm er­litt er so schwe­re Ver­let­zun­gen, dass er in den Ar­men der El­tern und des Bru­ders an der Un­fall­stel­le ver­starb. Wenn Sie an ei­ner Be­richt­er­stat­tung In­ter­es­se ha­ben, bit­te ich um zeit­na­he Rück­mel­dung. Mit freund­li­chen Grü­ßen, Dr. An­dré Pott, Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht.

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