Arschma­gneten

Fernsehen  Das Trash-TV-Jahr erreicht seinen Höhepunkt. Lange ein Reservat für schutzbedürftige Außenseiter, zeigt sich das Genre heute reaktionärer denn je.
Von Anja Rützel

Teil­neh­mer der Rea­li­ty­show »Pa­ra­di­se Ho­tel«: Tes­to­ste­ron­damp­fen­de Schnell­koch­töp­fe

Trash-TV kann su­per sein. Weil man dort Men­schen sieht, die mit hei­li­gem Ernst Sät­ze wie »Ich schwö­re auf mei­ne Zie­ge und mei­nen Hund« sa­gen. Und Trash-TV kann schreck­lich sein. Wenn man dort Men­schen sieht, die mehr Em­pa­thie mit ei­nem in der Son­ne schwit­zen­den Koch­schin­ken als mit den Men­schen um sie her­um ha­ben. Und weil es ei­nem un­ge­be­ten schlimms­te mensch­li­che Ent­glei­sun­gen so be­las­tend kon­zen­triert, dick ein­ge­kocht und #Me­Too-re­le­vant ser­viert, wie es ge­ra­de in di­ver­sen Rea­li­ty-For­ma­ten pas­siert.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 34/2019.