»Viele Superreiche sind langweilig«

Karrieren Der britisch-amerikanische Milliardär Andrew Hall über seine Kunstsammlung und seine Vergangenheit als Symbolfigur der Finanzkrise

Samm­ler Hall: »Wir le­ben in kei­ner Bla­se«

Hall, 68, hat mit sei­ner Frau Chris­ti­ne im nie­der­säch­si­schen Hin­ter­land ei­nen Ort für zeit­ge­nös­si­sche Kunst ge­schaf­fen, der Kunst­lieb­ha­bern aus al­ler Welt ein Be­griff ge­wor­den ist: 2006 kauf­te er Schloss Der­ne­burg in der Nähe von Hil­des­heim, eine jahr­hun­der­te­al­te An­la­ge, in der zu­vor der Künst­ler Ge­org Ba­se­litz sei­ne Ate­lier­räu­me hat­te. Die Halls sam­meln zeit­ge­nös­si­sche Kunst, be­son­ders von deut­schen und ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin­nen und Künst­lern, und längst ver­an­stal­ten sie Aus­stel­lun­gen mit Wer­ken aus ih­rem rie­si­gen Fun­dus, etwa von Ba­se­litz und Jörg Im­men­dorff, Ju­li­an Schna­bel, An­selm Kie­fer, Jen­ny Hol­zer, Jo­na­than Mee­se oder Ro­bert Lon­go. Die Füh­run­gen ge­hen meh­re­re Stun­den, in der Pau­se mi­schen sich die Halls oft un­ter ihre Gäs­te. Ver­mö­gend ge­wor­den ist Hall im Ölge­schäft, die »Fi­nan­ci­al Times« nann­te ihn den »wohl er­folg­reichs­ten Ölhänd­ler der ver­gan­ge­nen Jah­re«.

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