Was kommt nach dem Frieden?

Analyse Die USA wollen Afghanistan nach 18 Jahren verlassen. Den Preis zahlen die Afghanen, die künftig wieder von den Taliban beherrscht werden könnten.

von Susanne Koelbl

Es dau­ert wohl nur noch Mo­na­te, höchs­tens noch gut ein Jahr. Dann wer­den das US-Mi­li­tär und sei­ne Al­li­ier­ten vor­aus­sicht­lich ab­ge­zo­gen sein aus Af­gha­nis­tan, dem Land, in dem die Ame­ri­ka­ner seit 18 Jah­ren den längs­ten Krieg ih­rer Ge­schich­te füh­ren. Die Frie­dens­ge­sprä­che zwi­schen den USA und den Ta­li­ban ge­hen in Doha die­se Wo­che in die wahr­schein­lich letz­te Run­de. Bis zum 20. Au­gust könn­ten die Frie­dens­ver­ein­ba­run­gen un­ter­schrie­ben sein – das sa­gen af­gha­ni­sche und deut­sche Quel­len, die di­rek­te Ein­bli­cke in die Ver­hand­lun­gen ha­ben. Es wäre eine his­to­ri­sche Wen­de und wür­de die Ge­schi­cke des Lan­des tief­grei­fend ver­än­dern.

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