Bericht aus der Brüh­wür­fel­welt

Literaturkritik  In ihrem Roman »Miroloi« entwirft Karen Köhler eine archaisch fremde und doch verstörend vertraute Gesellschaft.

Dies ist ein un­ge­wöhn­li­ches Buch. Der Ver­lag nennt es ei­nen Ro­man, das hat sich in Deutsch­land be­währt für ein län­ge­res Pro­sa­stück, aber es setzt sich mit ei­nem be­herz­ten Sprung über min­des­tens zwei­er­lei hin­weg, was von der hie­si­gen Ge­gen­warts­li­te­ra­tur nor­ma­ler­wei­se er­war­tet wird: Es knüpft nicht an die all­täg­li­che Er­fah­rung an, und es ver­wen­det für vie­les, was uns gleich­wohl be­kannt vor­kommt, eine ei­ge­ne Spra­che.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2019.