»Wolfshaar im Glas«

Die Augenzeugin Immer wieder melden Menschen in Deutschland, sie hätten einen Wolf gesichtet. Passiert das im Süden Schleswig-Holsteins, im Kreis Herzogtum Lauenburg, wird die ehrenamtliche Wolfsberaterin Uta Kielau, 53, aktiv. Sie geht den Hinweisen nach, sucht nach Kot und Fährten. Hilfe bekommt sie dabei von Scott, einem Wolfsspürhund.

• »Vor ei­ni­gen Wo­chen be­kam ich ei­nen An­ruf. Je­mand hat­te ge­mel­det, ei­nen Wolf am Ran­de ei­nes Wal­des ge­se­hen zu ha­ben. Dar­auf­hin fand man auch Kot­spu­ren am Feld­rand. Die wur­den zur Be­stim­mung in ein La­bor ge­schickt. Das ist der Zeit­punkt, an dem ich ak­tiv wer­de. Ich bin mit Scott, mei­nem La­bra­dor­misch­ling, dort hin­ge­fah­ren und die Flä­che ab­ge­gan­gen, um zu prü­fen, ob sich hier wirk­lich ein Wolf auf­ge­hal­ten hat­te. Ich habe schnell ge­merkt, dass Scott kein In­ter­es­se zeig­te. Es gab für ihn nichts zu wit­tern. Spä­ter er­gab das Er­geb­nis der DNA-Pro­be: Die Ex­kre­men­te stamm­ten von ei­nem Dachs.

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