»Die Aufklärung ist uns nicht von der Natur mitgegeben«

SPIEGEL-Gespräch  Die kosmopolitischen Eliten haben gerade keinen guten Ruf. Sie seien arrogant und hätten die Sorgen der Bevölkerung vergessen, wird ihnen vorgeworfen. Der Psychoanalytiker Carlo Strenger verteidigt sie. Er weiß, wovon er spricht – denn er hat sie auf seiner Couch.

Au­tor Stren­ger: »Un­ab­läs­sig nagt die Fra­ge, ob ich ein be­deu­tungs­vol­les Le­ben lebe«

Stren­ger, 61, ist Pro­fes­sor für Psy­cho­lo­gie und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Tel Aviv. Der ge­bür­ti­ge Schwei­zer wuchs in ei­ner or­tho­do­xen jü­di­schen Fa­mi­lie auf. Ne­ben sei­ner Lehr­tä­tig­keit schreibt er für die Ta­ges­zei­tung »Haa­retz« und prak­ti­ziert seit 30 Jah­ren als Psy­cho­ana­ly­ti­ker. In sei­nem neu­en Buch »Die­se ver­damm­ten li­be­ra­len Eli­ten« be­schäf­tigt er sich mit der Fra­ge, war­um die­se Schicht in Ver­ruf ge­ra­ten ist – und wes­halb sie den­noch ge­braucht wird(*).

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