Künstlich erzeugtes Drama

Europa  Der endlose Streit um die Seenotrettung zeigt: Die EU kann sich auf keine gemeinsame Politik in der Flüchtlingsfrage verständigen. Dabei gibt es viele neue Ideen: zentralisierte Asylverfahren, Abkommen mit Herkunftsländern. Braucht es eine »Koalition der Willigen«?

Ge­ret­te­ter Mi­grant vor Mal­ta: Je­des ein­zel­ne Schiff, das Men­schen auf­nimmt, wird zu ei­nem eu­ro­päi­schen Po­li­ti­kum

An den Küs­ten Ita­li­ens kom­men, von der Öffent­lich­keit weit­ge­hend un­be­merkt, fast täg­lich klei­ne Flücht­lings­boo­te aus Nord­afri­ka an, so­ge­nann­te Geis­ter­schif­fe. Es sind we­ni­ge Me­ter lan­ge, un­schein­ba­re Ge­fähr­te, die den Weg nach Eu­ro­pa ganz al­lein ge­fun­den ha­ben. Erst am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de schaff­ten es zwei sol­che Käh­ne nach Lam­pe­du­sa, 21 Men­schen gin­gen auf der süd­lichs­ten In­sel Ita­li­ens an Land. Mi­gran­ten er­reich­ten auf die­sem Weg so­gar schon Leu­ca und Ta­rent, zwei apu­li­sche Hä­fen am Ab­satz des ita­lie­ni­schen Stie­fels, so­wie Por­to Pino auf Sar­di­ni­en.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 30/2019.