ZEIT­REISE – DER SPIEGEL VOR 50 JAHREN

As­tro­nau­ten Arm­strong, Col­lins, Aldrin
Raumfahrt

Mensch und Maschine

Für viele war die Mondlandung das größte Abenteuer der Menschheitsgeschichte. Was jedoch fehlte waren Abenteurer. Die drei Nasa-Astronauten schienen kühl kalkulierende Vorboten einer neuen Zeit zu sein. Erst nach der Rückkehr stellte sich heraus, dass die Männer durchaus Gefühle besaßen.

Eher hat­te SPIEGEL-Re­por­ter Her­mann Schrei­ber küh­ne Hel­den er­hofft, die sich dar­an­mach­ten, das Welt­all zu er­obern; be­reit al­len Un­wäg­bar­kei­ten ent­ge­gen­zu­tre­ten. Doch was er bei sei­nen Re­cher­chen fand, das war eine »neue Ge­ne­ra­ti­on von Ent­de­ckern«: Sie wa­ren »mit­nich­ten mond­süch­tig«. Sie folg­ten nicht »dem Ruf ih­res Blu­tes«, son­dern weil die Welt­raum­be­hör­de sie ein­ge­teilt hat­te. Das Un­be­kann­te war nicht An­reiz, son­dern al­len­falls Hemm­nis. »As­tro­nau­ten has­sen es, Aben­teu­rer ge­nannt zu wer­den«, muss­te Schrei­ber fest­stel­len. Die »Ge­fahr ist die är­ger­lichs­te Sei­te un­se­res Be­ru­fes«, sag­te Neil Arm­strong, »die dümms­te.« An­lass zu Furcht gebe es nicht, be­ant­wor­te­te er ent­spre­chen­de Fra­gen, schließ­lich habe man im Trai­ning al­les ge­tan, um Un­be­kann­tes aus­zu­schlie­ßen.

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