Stör­an­fäl­lige Satel­liten

Einwurf Warum wir uns nicht nur auf weltraumgestützte Navigationssysteme verlassen sollten
von Hilmar Schmundt

Vor 50 Jah­ren be­tra­ten Ame­ri­ka­ner den Mond. Eu­ro­pa be­geht die­se Stern­stun­de der Raum­fahrt auf ei­ge­ne Wei­se – mit ei­nem Flop. Mit­te Juli fiel das der­zeit noch im Test­be­trieb lau­fen­de eu­ro­päi­sche Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem Ga­li­leo aus, ein Kon­kur­renz­sys­tem zum ame­ri­ka­ni­schen GPS. Eine Wo­che lang tru­del­ten die Na­vi­ga­ti­ons­sa­tel­li­ten nutz­los um die Erde, ta­ge­lang block­te der Be­trei­ber GSA Nach­fra­gen ab. Grund für den Aus­fall sei ein »tech­ni­scher Vor­fall in Zu­sam­men­hang mit der Bo­den-In­fra­struk­tur«, hieß es zu­nächst nichts­sa­gend. Seit Don­ners­tag lief der Be­trieb wie­der halb­wegs, vor­erst aber mit der War­nung: »Po­ten­ti­al In­sta­bi­li­ty«.

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