Schlechter Sex

Literatur  Kristen Roupenians »Cat Person« war die meistdiskutierte Kurzgeschichte der vergangenen Jahre, weil sie offenbart, was bei der Beziehungsanbahnung junger Menschen alles schiefläuft – jetzt erscheint das erste Buch der US-Autorin.
Von Philipp Oehmke

Schrift­stel­le­rin Rou­pe­ni­an: Eine kur­ze, aber ab­sto­ßen­de Er­fah­rung

Im New Yor­ker Fi­nan­ci­al District, gar nicht weit vom SPIEGEL-Büro, gibt es die Sports­bar Stout, da sit­zen ab sechs Uhr die vom Tag in der Fi­nanz­welt Ge­schaff­ten und su­chen nach Ge­sell­schaft für die Nacht. Sie trin­ken und hal­ten ihr Te­le­fon in den Hän­den, das Dis­play leuch­tet blau in ihr Ge­sicht, manch­mal wi­schen sie mit dem Fin­ger nach links. Die meis­ten scrol­len auf Tin­der hin und her, ein paar auf an­de­ren Sex­ver­ab­re­dungs-Apps. Das Stout wur­de vor ein paar Jah­ren als die Tin­der-Bar schlecht­hin in New York be­rühmt, nach­dem die »Va­ni­ty Fair«-Re­por­te­rin Nan­cy Jo Sa­les die Bar zum Haupt­ort ih­rer bahn­bre­chen­den Ge­schich­te über die »Da­ting Apo­ca­lyp­se« ge­macht hat­te.

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