Spuren des Verbrechens

Erinnerung  Mit großem Aufwand kämpfen Restauratoren darum, Relikte und Ruinen des früheren Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zu erhalten. Doch wie authentisch ist die Gedenkstätte eigentlich noch?
Von Martin Doerry

Re­stau­ra­to­rin Bor­mann: »Na­tür­lich hält nichts ewig«

Wer das »Con­ser­va­ti­on Lab« des Mu­se­ums Ausch­witz-Bir­ken­au be­tritt, spürt so­fort den hei­li­gen Ernst, mit dem hier ge­ar­bei­tet wird: Re­stau­ra­to­ren in wei­ßem Kit­tel beu­gen sich über zer­schlis­se­ne und ver­beul­te Kof­fer, die auf wei­ßen, hell er­leuch­te­ten Ti­schen lie­gen. Im Raum herrscht Stil­le, man hört nur das Krat­zen der Bors­ten­pin­sel, Ra­die­rer und Scha­ber, mit de­nen die Re­lik­te des größ­ten Völ­ker­mords der Ge­schich­te ge­rei­nigt wer­den.

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