Die Polen der Polen

Analyse  Die rechtsgerichteten Regierungen Osteuropas stoßen an die Grenzen ihrer rigiden Einwanderungspolitik.

von Jan Puhl

Die über­ra­schends­te Zahl kommt aus Po­len: Kein an­de­res In­dus­trie­land lässt so vie­le Aus­län­der mit be­fris­te­ter Ar­beits­er­laub­nis her­ein wie der ost­eu­ro­päi­sche EU-Staat. Nach OECD-Be­rech­nun­gen wa­ren es 670 000 im Jahr 2016, 10 000 mehr als in den USA. Aus­ge­rech­net Po­len, des­sen na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve Re­gie­rung sich 2015 wei­ger­te, ei­ni­ge Tau­send Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en vor Bom­ben­ha­gel, Un­ter­drü­ckung und Ar­mut zu ret­ten. Die meis­ten der Ar­beits­mi­gran­ten kom­men aus der Ukrai­ne und aus Weiß­russ­land über die Gren­ze. Sie sind Sai­son­ar­bei­ter in der Land­wirt­schaft, sie mau­ern, pfle­gen, ko­chen, put­zen oder ste­hen an den Fließ­bän­dern der pol­ni­schen Wirt­schaft.

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