Briefe

Eigene Rechtsvor­stel­lungen

Nr. 28/2019  SPIEGEL-Gespräch Captain Europe – Carola Rackete über die dramatische Rettungsfahrt ihrer »Sea-Watch 3«

»Es braucht mehr denn je Leu­te wie Ca­ro­la Ra­cke­te, die mit ih­rem En­ga­ge­ment da­für sor­gen, dass ein men­schen­ver­ach­ten­des Ver­sa­gen der EU nicht aus dem Fo­kus der Öffent­lich­keit ver­schwin­det.«

Dem Autofahrer nicht wehtun

Nr. 28/2019  Deutschen Städten droht der Infarkt – Planer denken die Stadt ohne Auto

Die­ser Bei­trag zur Ver­kehrs­wen­de zeigt ein wei­te­res Mal, wie Po­li­tik und Wirt­schafts­lob­by seit Jah­ren mau­ern und not­wen­di­ge Maß­nah­men, sei­en sie auch noch so mo­derat, re­gel­mä­ßig ver­schlep­pen. Mitt­ler­wei­le hat der In­di­vi­du­al­ver­kehr be­züg­lich des CO²-Aus­sto­ßes un­ge­sun­de Aus­ma­ße an­ge­nom­men. Wir kön­nen wei­ter­ma­chen wie bis­her. Das mag preis­wer­ter sein, wird uns aber ir­gend­wann das Le­ben kos­ten. Wir kön­nen aber auch den Kli­ma­schutz end­lich an­pa­cken und un­se­re Exis­tenz­grund­la­gen si­chern. Da­her ist ein Ver­zicht auf das Auto an­zu­stre­ben.

Dr. Seltsam

Nr. 27/2019  SPIEGEL-Gespräch mit Lobbyist Matthias Berninger über seinen Job bei Bayer und seine Vergangenheit als Grüner

Wer An­dre­as Scheu­er und Ju­lia Klöck­ner für un­über­trof­fen dreis­te Pro­po­nen­ten der Auto- und Agrar­lob­by ge­hal­ten hat, hat­te of­fen­bar nicht ge­nug Fan­ta­sie. Herr Bernin­ger über­trifft mit sei­ner kalt­schnäu­zi­gen Pro­pa­gan­da für Bay­er-Mons­an­to die­se Kon­kur­renz auf scho­ckie­ren­de Wei­se. Der Kon­zern wird zur Quel­le ei­ner wah­ren glo­ba­len grü­nen Agrar­wen­de sti­li­siert. Gro­ßes Lob an die ent­lar­ven­den Kom­men­ta­re und Fra­gen der SPIEGEL-Re­dak­teu­rin.

So eine Überschrift?

Nr. 26/2019  Wie es sich für einen Mann anfühlt, gegen eine Frau im Tennis zu verlieren

Ernst­haft? Wir ha­ben 2019 – und der SPIEGEL ti­telt »Wie es sich an­fühlt, ge­gen eine Frau im Ten­nis zu ver­lie­ren«? Es ist also im­mer noch ein Un­ter­schied, ob man ge­gen eine Frau oder ge­gen ei­nen Mann ver­liert. Die Ehr­lich­keit des of­fen­bar so­gar noch jun­gen Au­tors macht lei­se Hoff­nung. Dar­auf ruhe ich mich aber nicht aus, son­dern gehe lie­ber das Ri­si­ko ein, als hu­mor­lo­se Typ­fe­mi­nis­tin ab­ge­stem­pelt zu wer­den (die Be­quem­lich­keit ist in sol­chen Fäl­len ganz auf der Sei­te des je­wei­li­gen Ge­gen­übers), und fra­ge: Wie es sich an­fühlt, als Frau heu­te noch so eine Über­schrift zu le­sen? Den SPIEGEL kann frau of­fen­bar heu­te nicht mehr le­sen. Ich hal­te mich dann wei­ter an den »Stern«.

Korrektur

zu Heft 28/​2019, Sei­te 42: »Voll ent­brannt«

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