Ver­ur­teil­te Mör­de­rin Downs 1984: »Ich konn­te mei­ne ver­damm­ten Schu­he für zwei Mo­na­te nicht zu­bin­den«

»With Love, Diane«

Psychologie  Ein schwäbischer Rentner pflegt seit fast 30 Jahren eine Brieffreundschaft mit einer als Kindsmörderin verurteilten Amerikanerin – er hält sie für unschuldig. Mit dem heutigen Wissen über psychische Störungen und falsche Erinnerungen wäre die Frau wohl nie im Knast gelandet.

Aha, Dia­ne Downs!«, sagt Franz Kurz, mit ei­nem wei­ßen Ku­vert we­delnd, das er eben aus sei­nem Brief­kas­ten ge­fischt hat. Dass es sich hier­bei nicht um die Ur­laubs­grü­ße ei­ner lie­ben Tan­te han­delt, lässt der rote Stem­pel auf dem Um­schlag er­ah­nen: »Cen­tral Ca­li­for­nia Wo­men's Fa­ci­li­ty Sta­te Pri­son« – ei­nes der größ­ten Frau­en­gefäng­nis­se in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten – in Chow­chil­la, un­ge­fähr 200 Ki­lo­me­ter süd­öst­lich von San Fran­cis­co.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 29/2019.