Der Mann, der alles durfte

Verbrechen  Der Missbrauchsskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein offenbart, wie die Justiz einen Mächtigen beschützte, der Minderjährige sexuell ausgebeutet haben soll.

Ak­ti­vis­tin­nen mit Epstein-Pla­ka­ten vor New Yor­ker Ge­richts­ge­bäu­de: »Ich war jung, ich hat­te Angst, ich wuss­te, die­se Leu­te sind mäch­tig«

Wenn es in die­ser schreck­li­chen Ge­schich­te von ei­nem rei­chen Ekel und sei­nen 14- oder 15-jäh­ri­gen Op­fern eine Hel­din gibt, dann ist es Ju­lie Brown, Re­por­te­rin beim »Mia­mi He­rald«. Brown ist von eher klei­ner Ge­stalt, 1,50 Me­ter groß, be­kannt in der Re­dak­ti­on als bis­si­ge, un­er­müd­li­che Wüh­le­rin. Ihr Be­richts­ge­biet ist der Sumpf aus Ver­bre­chen, Sex und Kor­rup­ti­on, der im Sü­den Flo­ri­das be­son­ders ein­drucks­voll mo­dert. Vor un­ge­fähr zwei Jah­ren be­schloss sie, ei­nen al­ten Fall aus­zu­gra­ben. Es ging um den bes­tens ver­netz­ten Schwer­rei­chen Jef­frey Epstein, den die Staats­an­walt­schaft in Flo­ri­da im Jahr 2007 über­ra­schend mil­de be­han­del­te, nach­dem er be­schul­digt wor­den war, min­der­jäh­ri­ge Mäd­chen miss­braucht zu ha­ben.

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