Wei­ter­ma­chen!

So gesehen Die Jugend gefährdet den Karrierestandort Deutschland.

von Stefan Kuzmany

• So, Mo­ment, muss noch schnell die Mails vom Chef che­cken, bin gleich wie­der bei dir. Wird er­le­digt, kein Pro­blem. Also, wo wa­ren wir? Was hat­te ich ge­ra­de ge­sagt? Ach ja: Reiß dich zu­sam­men, Sohn. Sonst wird das nichts. Ge­ra­de habe ich ein In­ter­view auf Sued­deut­sche.de ge­le­sen, mit ei­nem Head­hun­ter na­mens Klaus Han­sen. Was das ist, ein Head­hun­ter? Ich dach­te, ihr lernt Eng­lisch in der Kita? Ein Head­hun­ter ist ei­ner, der dich an­ruft, weil eine gro­ße Fir­ma ei­nen wich­ti­gen Job zu be­set­zen hat. Und dann musst du be­reit sein. Aber Han­sen sagt, ihr jun­gen Leu­te wollt euch gar nicht mehr rich­tig an­stren­gen: »Die Ar­beit­neh­mer, die in den Acht­zi­ger­jah­ren und spä­ter ge­bo­ren sind, le­ben nicht, um zu ar­bei­ten. Sie wol­len das Le­ben ge­nie­ßen.« Kein Wun­der, wenn hier bald al­les den Bach run­ter­geht. »Wir kon­kur­rie­ren längst mit Län­dern und Märk­ten, in de­nen man nicht um 17 Uhr den Stift fal­len lässt«, sagt Han­sen. Und weißt du, was das be­deu­tet?

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