Sy­ri­sche Flücht­lin­ge in ei­nem La­ger in Ar­sal: »Wo sol­len wir hin?«

Offen rassistisch

Libanon  Das kleine Land hat Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen – doch die Stimmung kippt. Mit groben Schikanen versucht die Politik, die Syrer zu vertreiben.

Eine Hüt­te aus Hohl­block­stei­nen, etwa vier mal sechs Me­ter groß. Das ist al­les, was Ma­ryam Scham­sed­din hat, seit sie vor sechs Jah­ren aus Sy­ri­en in die li­ba­ne­si­sche Klein­stadt Ar­sal ge­flo­hen ist – wie Zehn­tau­sen­de ih­rer Lands­leu­te. Die Hüt­te ist für Scham­sed­din, ihre Mut­ter und ihre drei Kin­der Zu­fluchts­ort und neu­es Zu­hau­se zu­gleich. Müh­sam hat sie sie selbst auf­ge­baut, hat die Wän­de be­malt, da­mit sich die Kin­der we­ni­ger ver­lo­ren füh­len. Nun soll Scham­sed­din die Hüt­te ab­rei­ßen.

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