Arbeit gibt es mehr als ge­nug. Al­ler­dings nur im Herbst, wenn die Oli­ven hier reif sind und ge­ern­tet wer­den. Dann kom­men die jun­gen Män­ner aus ih­ren pro­vi­so­ri­schen La­gern auf die Fel­der im Süd­wes­ten Si­zi­li­ens und pflü­cken die schwar­zen Früch­te. Den Rest des Jah­res sind sie auf sich al­lein ge­stellt – zu­rück nach Hau­se, nach Gam­bia, Ni­ge­ria oder Gha­na, kön­nen sie nicht. Bet­teln wol­len sie nicht. Und zu Hau­se war­tet die Fa­mi­lie auf Geld aus Eu­ro­pa. Der Fo­to­graf Ma­ri­usz Smie­jek hat die mo­der­nen Skla­ven Si­zi­li­ens be­glei­tet und do­ku­men­tiert in sei­nen ru­hi­gen Schwarz-Weiß-Bil­dern, wie die Män­ner am Traum Eu­ro­pa ver­zwei­feln:

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