Erst der Mord, dann die Mani­küre

Serienkritik  Wie Meryl Streep die zweite Staffel von »Big Little Lies« rettet

Wer braucht schon ei­nen Mord, wenn er Me­ryl Streep ha­ben kann? Das müs­sen sich die Schöp­fer von »Big Litt­le Lies« ge­dacht ha­ben, als sie die zwei­te Staf­fel des Se­ri­en­hits vor­be­rei­te­ten. Die ers­te Staf­fel war noch von ei­nem To­des­fall und der Fra­ge nach Op­fer und Tä­ter be­stimmt wor­den. Bei ei­ner Spen­den­ga­la in der wohl­ha­ben­den ka­li­for­ni­schen Klein­stadt Mon­te­rey hat­te es ei­nen To­ten ge­ge­ben, bei ih­ren Er­mitt­lun­gen muss­te die Po­li­zei – wie auch die Zu­schau­er – fest­stel­len, dass es wohl eher Zu­fall war, dass nicht schon viel frü­her je­mand in die­ser von Neid, Miss­gunst und über­dreh­tem Ehr­geiz ge­präg­ten Ge­mein­de hat­te dran glau­ben müs­sen.

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