Der 90. Geburtstag

Gedenken  Im Anne-Frank-Jahr kommen sich zwei Institutionen der Erinnerung an sie in die Quere.

Ta­ge­buch­au­to­rin Frank um 1941: Ge­sicht der Schoah

Wenn am 12. Juni die un­ga­ri­sche Phi­lo­so­phin Ágnes Hel­ler, selbst 90, in der Frank­fur­ter Pauls­kir­che eine Rede zum Ge­den­ken an Anne Frank hält, die an die­sem Tag 90 Jah­re alt ge­wor­den wäre und zu­dem in Frank­furt ge­bo­ren wur­de, zeigt sich die Er­in­ne­rungs­kul­tur, ein wich­ti­ger As­pekt des bun­des­deut­schen Selbst­ver­ständ­nis­ses, von der bes­ten Sei­te: Eine Zeit­ge­nos­sin von Anne Frank spricht dann, die auch zu den ak­tu­el­len Be­dro­hun­gen der Frei­heit und zum An­ti­se­mi­tis­mus der Ge­gen­wart Wich­ti­ges zu sa­gen hat.

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