In der Fake-Welt

Hochstapler  Die Bloggerin Marie Sophie Hingst verbreitet eine fiktive jüdische Familiengeschichte – im Netz und in Yad Vashem, wo sie falsche Opferdokumente eingereicht hat. Ihr Großvater soll Auschwitz-Häftling gewesen sein, tatsächlich war er evangelischer Pfarrer.

His­to­ri­ke­rin Hingst: »Bis auf ei­ni­ge Na­men ist al­les frei er­fun­den«

Den drei Män­nern vom Ar­chiv war die An­ge­le­gen­heit sicht­lich un­an­ge­nehm. Et­was ver­le­gen sa­ßen sie an die­sem Nach­mit­tag An­fang April in ei­nem Büro des Stral­sun­der Stadt­ar­chivs. Vor ih­nen auf ei­nem run­den Tisch la­gen Ak­ten­ord­ner so­wie groß­for­ma­ti­ge Ko­pi­en mit Stamm­bäu­men und an­de­ren bio­gra­fi­schen An­ga­ben – eine klei­ne Prä­sen­ta­ti­on für den Re­dak­teur aus Ham­burg.

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