Baustelle Olympia

Sommerspiele  Rund ein Jahr vor Beginn der Wettkämpfe ringt Tokio mit Korruptionsvorwürfen und explodierenden Kosten. Nun soll ein Judoheld das Chaos ordnen.

Be­su­cher im Na­tio­nal­sta­di­on von To­kio im Juli 2018: »Kul­tur der Angst«

Der Mann, der Ja­pans wich­tigs­ter Sport­funk­tio­när wer­den soll, hat schon vie­le aufs Kreuz ge­legt. Yas­u­hi­ro Ya­ma­shi­ta, Kampf­ge­wicht 127 Ki­lo­gramm, ge­wann vier Welt­meis­ter­ti­tel im Judo, hol­te 1984 olym­pi­sches Gold. In Ja­pan nen­nen sie ihn »Ju­do­gott« und ver­eh­ren ihn als ei­nen der größ­ten Ath­le­ten des Lan­des. Nun steht Ya­ma­shi­ta, mitt­ler­wei­le Chef des na­tio­na­len Ju­do­ver­bands, vor sei­nem nächs­ten gro­ßen Kampf. Wenn Ja­pans Na­tio­na­les Olym­pi­sches Ko­mi­tee (JOC) Ende Juni ei­nen neu­en Prä­si­den­ten wählt, geht der noch im­mer stäm­mi­ge 62-Jäh­ri­ge als Fa­vo­rit ins Ren­nen.

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