»Bolsonaro gleicht Nero: Er setzt das ganze Land in Brand«

SPIEGEL-Gespräch  Der brasilianische Ex-Präsident Lula da Silva spricht über die Einsamkeit in seiner Zelle und erklärt, warum er glaubt, dass sein Nachfolger alles zerstören wird.

Lula da Sil­va (r.) beim SPIEGEL-Ge­spräch(*): »Ich wur­de ver­ur­teilt, ohne dass sie ei­nen ein­zi­gen Be­weis vor­ge­legt ha­ben«

Vor sie­ben Mo­na­ten bat SPIEGEL-Kor­re­spon­dent Jens Glü­sing beim Obers­ten Bun­des­ge­richt Bra­si­li­ens um Er­laub­nis für ein Ge­spräch mit Ex-Prä­si­dent Luiz In­á­cio Lula da Sil­va, der seit mehr als ei­nem Jahr in Haft sitzt. Bis vor fünf Wo­chen wa­ren alle In­ter­view­wün­sche ab­ge­lehnt wor­den. Dann kam über­ra­schend die Zu­sa­ge. 60 Mi­nu­ten lang konn­te Glü­sing im süd­bra­si­lia­ni­schen Cu­ri­ti­ba in ei­nem fens­ter­lo­sen Be­spre­chungs­raum der Po­li­zei­zen­tra­le mit Lula re­den. Zwei be­waff­ne­te Po­li­zis­ten wa­ren die gan­ze Zeit an­we­send. Der SPIEGEL-Kor­re­spon­dent durf­te den Ex-Prä­si­den­ten per Hand­schlag be­grü­ßen, da­nach muss­te er ei­nen Ab­stand von etwa drei Me­tern ein­hal­ten.

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