»Amazon ist ungeheuer böse«

SPIEGEL-Gespräch  Der Schriftsteller Jonathan Franzen lebt am Rande des Silicon Valley – ist aber ein radikaler Gegner der Tech-Konzerne. Er hat sogar eine Hassliste von Apple, Facebook und Co. erstellt.

Au­tor Fran­zen: »Ich bin kein Freund da­von, alte Din­ge ein­fach weg­zu­wer­fen, nur weil sie alt sind«

Noch be­vor der Be­su­cher die Klin­gel drü­cken kann, öff­net Jo­na­than Fran­zen die Tür. Der wohl be­deu­tends­te ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler der Ge­gen­wart lebt in San­ta Cruz, Ka­li­for­ni­en. Fran­zen, 59, ge­fei­ert für sei­ne Ro­ma­ne »Die Kor­rek­tu­ren« (2001), »Frei­heit« (2010) und »Un­schuld« (2015), ist im­mer wie­der als hell­sich­ti­ger Kom­men­ta­tor des Zeit­ge­sche­hens her­vor­ge­tre­ten und hat so­eben mit »Das Ende vom Ende der Welt« eine neue Samm­lung sei­ner Es­says ver­öf­fent­licht(*). Drei Haupt­the­men prä­gen das Buch: die Zer­stö­rung der Na­tur, vor al­lem die der von ihm ge­lieb­ten Vo­gel­welt; die Ver­tei­di­gung der Li­te­ra­tur und die Ge­fah­ren von di­gi­ta­len Tech­no­lo­gi­en aus dem Si­li­con Val­ley.

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